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Beschäftigte brauchen Mitbestimmungsrechte bei Unternehmensfusionen

Pressemitteilung von Jutta Krellmann,

„Es ist höchste Zeit, dass Beschäftigte auch in wirtschaftlichen Angelegenheiten mitbestimmen. Wenn international agierende Unternehmen keine Grenzen mehr kennen, die Mitbestimmung hingegen schon, wird selbst die Montanmitbestimmung zum stumpfen Schwert“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann (DIE LINKE) zu den aktuellen Geschäftszahlen von Thyssenkrupp und den Fusionsplänen mit dem indischen Stahlkonzern Tata. Krellmann weiter:

„Wenn die Beschäftigten mitreden könnten, würden Unternehmensfusionen nicht immer nach dem gleichen sozialen Kahlschlagmuster ablaufen. Dafür müssen die Mitbestimmungsrechte europaweit ausgebaut werden. Wir brauchen internationale Solidarität statt Standort-Nationalismus.

DIE LINKE fordert, dass Gewerkschaften und Betriebsräte Mitbestimmungsrechte bekommen, um Fusionstarifverträge abschließen zu können, in denen Fragen des Erhalts sozialer und tariflicher Standards geregelt werden.“

 

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