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Ausbildungsmarkt bietet keinen Anlass zum Feiern

Pressemitteilung von Agnes Alpers,

"Auch in diesem Jahr gibt es am Tag des Ausbildungsplatzes keinen Grund zum Feiern. Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt bleibt düster. Es gibt zu wenige Ausbildungsplätze, jedes Jahr bekommen hunderttausende Jugendliche keinen Ausbildungsvertrag. Die Unternehmen stehlen sich aus der Verantwortung: Nur ein knappes Viertel von ihnen (24 Prozent) bildet aus", erklärt Agnes Alpers zum Tag des Ausbildungsplatzes. Die Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Aus- und Weiterbildung weiter:

"In zahlreichen Branchen, beispielsweise in der Gastronomie, im Hotelgewerbe und im Fleischerhandwerk werden Ausbildungsverhältnisse zu Ausbeutungsverhältnissen. Auszubildende müssen oft ausbildungsfremde Tätigkeiten ausführen und die fachliche Anleitung ist häufig nicht gewährleistet. Unbezahlte Überstunden sind an der Tagesordnung und nicht selten müssen Auszubildende ihre Ausbildungsmittel selbst bezahlen. Ausbildungsvergütungen reichen oft nicht aus für ein selbständiges Leben.

Wir brauchen nicht nur mehr Ausbildungsplätze, sondern auch mehr Qualität in der Ausbildung."

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