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Aurelis-Verkauf ist provokanter Schlag gegen die öffentliche Bahn

Pressemitteilung von Roland Claus,

Zum Verkauf der Bahn-Immobilientochter Aurelis an das Unternehmen Hochtief erklärt Roland Claus, Mitglied im Haushaltsausschuss für die Fraktion DIE LINKE:

Weil ihr die heiß umstrittene Privatisierung der Deutschen Bahn AG nicht schnell genug geht, hat die Führungsspitze des Konzerns jetzt Tatsachen geschaffen, noch ehe das Parlament überhaupt zum Zuge gekommen ist. Sie hat ihr stabil schwarze Zahlen schreibendes Immobilienunternehmen Aurelis an ein privates Konsortium aus dem Baukonzern Hochtief und der Fondsgesellschaft Redwood Grove verkauft. Das ist ein erneuter und besonders provokanter Schlag gegen die öffentliche Bahn und eine offene Verschleuderung von Volksvermögen.

1.495 Liegenschaften mit 27 Mio. Quadratmetern innerstädtischer Flächen in Ballungsgebieten werden für 1,64 Mrd. Euro verscherbelt. Das macht einen Bauland-Quadratmeterpreis von 60 Euro. Die Unternehmensführung Hochtief verkündet stolz, dass sie keine Risiken mit in die Bilanz übernehmen werde. Aurelis komme derzeit auf jährliche Mieteinnahmen von 105 Mio. Euro.

DIE LINKE, als entschiedener Gegner der Privatisierung der DB AG, wird den Aurelis-Verkauf und die Verantwortung der Bundesregierung in der Haushaltsdebatte des Bundestages in der kommenden Woche zum Thema machen.

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