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Arbeitsmarktpolitik muss Perspektiven schaffen

Pressemitteilung von Sabine Zimmermann,

„Immer noch haben Langzeiterwerbslose, Ältere und Menschen mit Behinderungen kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Vier Jahre große Koalition waren für sie vier verlorene Jahre. Der Kahlschlag in der Arbeitsmarktpolitik muss beendet und deutlich mehr Geld zur Unterstützung von Erwerbslosen zur Verfügung gestellt werden. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbildung ist längst überfällig, ebenso wie ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor. Eine Arbeitsmarktpolitik, die Perspektiven schafft, ist nur mit einer starken LINKEN möglich“, erklärt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE zum aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit. Zimmermann weiter:

„Der Arbeitsmarkt hat sich strukturell deutlich gewandelt, weg vom Normalarbeitsverhältnis in Vollzeit, hin zu oft unfreiwilliger Teilzeit und Nebenjobs, um über die Runden zu kommen. Viel zu viele Menschen sind arm trotz Arbeit. Die Einführung des Mindestlohns war nicht ausreichend, um Arbeit wieder existenzsichernd zu machen. Als DIE LINKE fordern wir die Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro in der Stunde. Es bedarf aber weiterer Maßnahmen: Unter anderem müssen die systematische Niedriglohnbeschäftigung in Form der Leiharbeit abgeschafft und die Möglichkeit der sachgrundlosen Befristung gestrichen werden.“

 

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