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Alternativer Nobelpreis für Snowden ist überfällige Anerkennung eines Helden

Pressemitteilung von Andrej Hunko,

„Edward Snowden den Right Livelihood Award zu verleihen, ist eine herausragende Ehrung, die er uneingeschränkt verdient hat. Dank Snowden erfahren die Menschen weltweit immer wieder neue Details über die Datensammelwut der US-amerikanischen und anderer Geheimdienste, wie sie die Informationen austauschen, auswerten und grundlegende demokratische Rechte verletzen“, so Andrej Hunko, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zur Verleihung des Alternativen Nobelpreises an den Whistleblower Edward Snowdon. Hunko weiter:

„Dafür hat Snowden ein enormes persönliches Risiko auf sich genommen. Es ist ein Skandal, dass niemand außer Russland ihm Schutz vor der Verfolgung durch die US-Behörden gewährt hat. DIE LINKE fordert weiterhin die Bundesregierung auf, dem Nobelpreisträger Snowden Asyl anzubieten.

Dass Snowden trotz seiner Nominierung nicht einmal in die engere Auswahl für den Europäischen Menschenrechtspreis gekommen ist, sollte der europäischen Öffentlichkeit zu denken geben.

Auch den Guardian und seinen Chefredakteur beglückwünsche ich zu diesem Preis. Sie haben eine entscheidende Rolle dabei gespielt, die Informationen zu enthüllen, obwohl sie unter starkem Druck der Sicherheitsbehörden standen.“

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