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Akzeptanz fördern und Solidarität zeigen

Pressemitteilung von Harald Petzold,

„Homo- und Transsexuellenfeindlichkeit können tödlich enden. In vielen Staaten dieser Erde sind sexuelle Minderheiten immer noch staatlicher und nichtstaatlicher Verfolgung ausgesetzt. Staaten wie Saudi Arabien oder Terroristen des 'Islamischen Staates' ermorden Homosexuelle, weil sie diese Liebe nicht akzeptieren. Darüber hinaus haben Homo- und Transsexuellenfeindlichkeit einen beachtlichen Anteil an den Ursachen globaler Migrationsbewegungen erlangt“, erklärt Harald Petzold, queerpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des IDAHO-Days, dem Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie, am Sonntag. Petzold weiter:

„Im Angesicht dieser Herausforderungen sollten wir am IDAHO-Day ein Zeichen für die Akzeptanz der Vielfalt setzen. Solidarität ist das Gebot der Stunde. Verfolgte sexuelle Minderheiten müssen in Deutschland Aufenthalts- und Asylrecht erhalten. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Bundes- und Landesbehörden müssen darin unterstützt werden, verfolgten Homo- und Transsexuellen sensibel zu begegnen. Flüchtlinge sollten endlich dezentral untergebracht werden, um die Spannungen in überfüllten Flüchtlingsheimen abzubauen.


Ob an deutschen Schulen oder auf der Straße gegen vorurteilsmotivierte Proteste muss die Devise lauten: Akzeptanz fördern und Solidarität zeigen.“

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