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"Agenda 2020": Schröders Aufruf kann nur als Drohung verstanden werden

Pressemitteilung von Werner Dreibus,

Gerhard Schröder hat der SPD eine "Agenda 2020" empfohlen, bei der die "Überwindung des weltweiten Wohlstandsgefälles" im Mittelpunkt stehen sollte. Dazu erklärt Werner Dreibus, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag:

Mit seiner "Agenda 2010" hat Gerhard Schröder das Wohlstandsgefälle in Deutschland nicht verringert, sondern im Gegenteil zu einem Wohlstandsabgrund vertieft. Millionen Menschen wurden in die Armut getrieben, während Reiche und Unternehmen sich über sinkende Steuern freuen durften.

Wenn der Ex-Kanzler nun eine "Agenda 2020" gegen das weltweite Wohlstandsgefälle fordert, dann kann die Welt das angesichts dieser Erfahrungen nur als Drohung verstehen.

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