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Afghanistan: Nicht nachziehen sondern vorlegen

Pressemitteilung von Paul Schäfer,

„Westerwelles wohlwollende Kommentierung der Abzugspläne der USA aus Afghanistan reicht nicht aus. Das Spielen auf Zeit und Verstecken hinter den NATO-Verbündeten muss ein Ende haben“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Ankündigung von US-Präsident Obama bis zum nächsten Jahr 33.000 Soldatinnen und Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. Schäfer weiter:

„Statt auf der Bremse zu stehen und nur zögerlich nachzuziehen, muss die Bundesregierung beim Truppenabzug zügig vorangehen. Die Situation in Nordafghanistan hat sich mit der massiven Aufstockung von ISAF-Truppen in den letzten zwei Jahren weiter verschlechtert. Ein wirklicher Friedensprozess ist nicht in Sicht und wird mit Soldaten auch nicht zu erzwingen sein. Auch US-Präsident Obama hat erkannt: Der Krieg in Afghanistan verschlingt Unsummen und führt nicht zum Frieden.

DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan sofort einzuleiten und bis Ende des Jahres abzuschließen sowie Vorschläge für einen umfassenden zivilen Wiederaufbau des Landes vorzulegen.“

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