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Was war da los, Gesine Lötzsch?

Im Wortlaut von Gesine Lötzsch,

Gesine Lötzsch (r.) und eine Mitarbeiter der Jenny-De-La-Torre-Stiftung     Foto: Norman Wolf


Von Gesine Lötzsch

 

Seit vielen Jahren schon treffen wir uns regelmäßig zur Weihnachtszeit in Berlin Mitte in der Pflugstraße 12 bei Jenny de La Torre. Die peruanische Ärztin versorgt in der Praxis obdachlose Menschen in Not, die über keine Krankenversicherung verfügen oder die aus Scham den Weg in reguläre Arztpraxen scheuen. Zur Seite stehen ihr dabei Krankenpfleger. Auch zahnmedizinisch werden die Patienten hier betreut. Die Stiftung finanziert sich ausschließlich über Spenden. Für ihre bewundernswertes Engagement wurde Jenny de la Torre im Jahr 2002 mit der Goldenen Henne, dem Medienpreis der Super Illu, in der Kategorie Charity ausgezeichnet. In der Vorweihnachtszeit wird für alle Patienten eine kleine Weihnachtsfeier ausgerichtet. Unsere Bundestagsabgeordneten, deren Mitarbeiter und die Fraktionsmitarbeiter unterstützen diese Feier mit Sachspenden. Auch in diesem Jahr konnten trotz einer weiteren Spendensammlung für Flüchtlingskinder wieder zahlreiche Geschenke wie Kleidung, Süßigkeiten und jede Menge Lebensmittelkonserven überreicht werden.

Bereits am Freitag vergangener Woche freuten sich gut 80  Kinder aus geflüchteten Familien über die liebevoll verpackten Geschenke, die ihnen auf einer für sie ausgerichteten Feier im Berliner Barnim-Gymnasium überreicht wurden. Allen Helfer/innen und Spendern sei an dieser Stelle nochmal gedankt. Ohne sie wäre all das nicht möglich gewesen.

linksfraktion.de, 14. Dezenber 2015