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Was war da los, André Hahn?

Im Wortlaut von André Hahn,

Sport trifft Politik: Georg Kreiter, Anna Schaffelhuber, Anna-Lena Forster (vorn v.l.), MdB Katrin Werner, André Nowak, MdB André Hahn, Fraktionsvorsitzender Gregor Gysi, Vivian Hösch, Karl Quade, Andrea Rothfuss, Justus Wolf, Michael Nordhaus, Annett Chojnacki-Bennemann, Lars Pickardt (stehend v.l.).

 

Von André Hahn, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

 

Am 7. Mai folgten mehrere Mitglieder des deutschen Teams der Paralympischen Winterspiele 2014 meiner Einladung in den Bundestag. Nach einem Rundgang durch das Reichstagsgebäude trafen wir uns zum Gespräch im Clara-Zetkin-Saal der Bundestagsfraktion DIE LINKE.
Mit dabei waren auch der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi, die behindertenpolitische Sprecherin Katrin Werner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraktion.

Gregor Gysi gratulierte noch einmal im Namen der Fraktion Anna Schaffelhuber (5 x Gold), Andrea Rothfuss (1x Gold, 2x Silber), Anna-Lena Forster (2x Silber, 1x Bronze), Vivian Hösch, Georg Kreiter, dem Chef de Mission Karl Quade sowie den weiteren anwesenden Vertretern des Deutschen Behindertensportverbandes zu dem hervorragenden Abschneiden bei den Paralympischen Winterspielen in Sotschi und betonte, dass die gleichberechtigte Förderung des Behindertensports in der Sportpolitik der Fraktion einen hohen Stellenwert genießt.

In der Diskussion ging es um grundsätzliche Fragen wie die Förderung des Sports von Menschen mit Behinderungen, die Nachwuchsförderung und weitere deutsche Olympiabewerbungen. Auch über das Thema Dopingbekämpfung wurde gesprochen und es war interessant, wie unterschiedlich die Ansichten der Sportlerinnen und Sportler zu dieser Problematik sind. Natürlich wurde auch das Problem der Barrierefreiheit aufgegriffen. Auch für mich ist es nicht länger hinnehmbar, dass immer noch Olympiastützpunkte nicht  barrierefrei sind.

Dass nach vielen Jahren hartnäckigen Forderns und Drängens erstmalig die Prämien für Paralympische Medaillen genauso hoch sind, wie für Olympische Medaillen, ist auch ein Erfolg der LINKEN. Aber es bleibt noch viel zu tun. Der direkte Austausch mit Sportlerinnen und Sportlern hat gezeigt, wo die Probleme liegen und dass es Handlungsbedarf gibt, wenn man gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen und damit dem Inklusionsgedanken aus der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht werden will. Wir werden uns weiter dafür stark machen!


linksfraktion.de, 12. Mai 2014

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