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Red Hand Day - Keine Kindersoldaten! Nirgendwo!

Nachricht,

Jährlich am 12. Februar wird der internationale Gedenktag gegen den Einsatz von Kindersoldaten begangen. Laut des Kinderhilfswerks Terre des Hommes missbrauchen Machthaber weltweit rund 250.000 Kinder als Soldaten.

Die Fraktion DIE LINKE und ihre Abgeordneten unterstützen den Aktionstag Jahr für Jahr. Die Aktion Rote Hand startete zunächst in Deutschland. Innerhalb eines Jahres wurde sie zu einer Bewegung rund um den Globus.

Am 12. Februar 2002 trat das UN-Fakultativprotokoll in Kraft, das die zwangsweise Rekrutierung und den Einsatz bei Feindseligkeiten von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ächtet und das inzwischen von mehr als 165 Regierungen anerkannt wurde.

Hunderttausende rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben.

Zu den Forderungen gehören:

  • »Straight 18«: Kein Kind unter 18 Jahren darf in Armeen, bewaffneten Gruppen oder anderen militärischen Verbänden eingesetzt oder geschult werden
  • Bestrafung der Verantwortlichen
  • Versorgung, Schutz und politisches Asyl für ehemalige Kindersoldat*innen
  • Finanzielle Unterstützung von Hilfsprogrammen für Kindersoldat*innen ausbauen
  • Stopp von Waffenexporten
  • Förderung von Friedenserziehung
     

Die Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch und Amira Mohamed Ali


Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter forderten Eva-Maria Schreiber und Helin Evrim Sommer die Bundesregierung auf, jedes Jahr mindestens 200 Millionen Euro im Haushalt für Hilfen für Kinder in bewaffneten Konflikten bereitzustellen. Christine Buchholz protestierte gegen die Rekrutierung von Minderjährigen für die Bundeswehr.

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