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Leben in Ostdeutschland und Niedersachsen 2012

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Hohe Zustimmung für die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit (weitere Folien)


Wie nah sind sich die Menschen in Ost und West 22 Jahre nach der Einheit wirklich? In welchen Einstellungen unterscheiden sie sich? Welche Werte teilen sie? Wir haben nachgefragt und zum Teil überraschende Antworten auf unsere Fragen erhalten. Das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e. V. (SFZ) führte die Befragung im Auftrag der Fraktion DIE LINKE. Im Bundestag durch. Die Ergebnisse der Erhebung "Leben in Ostdeutschland und Niedersachsen 2012" sind am Dienstag im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt worden.

Die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag regte an, in die jährliche Erhebung „Leben in Ostdeutschland (und ausgewählten anderen Bundesländern )“ zehn Fragestellungen aufzunehmen. Das SFZ führte 2012 die insgesamt 23. Welle der jährlichen Erhebung durch. In die Auswertung der Erhebung konnten die Antworten von 900 Ostdeutschen und 727 Niedersachsen aufgenommen werden. Die Befragung fand im II. Quartal 2012 statt und ist repräsentativ für Ostdeutschland und Niedersachsen.

Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen sowohl vorhandene Gemeinsamkeiten in der Übereinstimmung wesentlicher Grundwerte wie Arbeit, Bildung, soziale Sicherung, Gerechtigkeit und Friedenssicherung aber auch zum Teil deutliche Unterschiede in den Bewertungen der Ostdeutschen und der Niedersachsen zu aktuellen politischen Entwicklungen.
 

Die aufgenommenen Fragestellungen betreffen die Themengebiete:

  • Altersarmut
  • Euro-Rettung
  • Einkommensangleichung zwischen Ost und West
  • Mindestlohn
  • Teilnahmebereitschaft an Formen direkter Demokratie
  • Erleichterungen für sozial Schwache zur Teilnahme am öffentlichen Leben
  • Aspekte des Zusammenwirkens von Wirtschaft und Politik
  • Waffenexporte und
  • Erwartungen an die Bundes-und Länderregierung sowie Kommunen.

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