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KfW-Studienkredit ist ein Damoklesschwert über der beruflichen Zukunft der Studierenden

Nachricht von Nicole Gohlke,

»Der KfW-Studienkredit ist keine Unterstützung, sondern ein Damoklesschwert über der beruflichen Zukunft der Studierenden«, so Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu Meldungen nach denen die Neukredite für Studierende sprunghaft angestiegen sind. Gohlke weiter: » Was das Bundesbildungsministerium da an Zinsen zusammengebraut hat bleibt eine Verschuldungsfalle. Ganz zu schweigen von den Nothilfeanträgen, die jeden Monat aufs Neue zur Zitterpartie werden.

Dass Studierende in der Coronakrise zurück zu den Eltern flüchten müssen oder händeringend stabile Nebenjobs suchen, offenbart die Dringlichkeit einer BAföG-Öffnung. In dieser historischen Krise hätte man das BAföG in dieser Legislaturperiode grundlegend reformieren müssen, statt weiter auf Zeit zu spielen. Die Ablehnung jeglicher BAföG-Erleichterungen in der Pandemie ist ein sozialer Offenbarungseid der Bundesregierung. Wir haben die Große Koalition mehrfach zur Senkung der elterlichen Einkommensfreibeträge aufgefordert. Die Ausbildungsförderung muss jetzt mehr junge Menschen erreichen, damit das Studium ohne Zukunftsangst finanziert werden kann. Anderenfalls droht die soziale Spaltung auch die Hochschulen und den diesjährigen Erstsemesterjahrgang mit voller Härte zu treffen.«

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