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Hase und Igel, heute: Steinbrück und der Mindestlohn

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Hase Steinbrück leidet, das hat sich herumgesprochen, unter einer gewissen Orientierungsschwäche. Er weiß zwar, wo er hin will, seit Kurzem ins Kanzleramt, nur was er da soll - tja? Erst mal findet er, ein Kanzler verdiene zu wenig. Doch nun das? In einem Interview mit dem Tagesspiegel versprach er am Sonntag die Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro in der Stunde. Das gehöre "zu den ersten Maßnahmen unseres 100-Tage-Programms", so die SPD denn regieren könne. Hase Steinbrück will endlich die "grotesken Verhältnisse" beenden, die er und die SPD erst angerichtet haben. Losung damals: Niedriglohn richtig! Soziale Folgen egal! Jetzt rennt der Hase Steinbrück. Der Kandidat tut, als wisse er von alten Sünden nichts. Immerhin, besser als vier, fünf Euro Stundenlohn sind 8,50 allemal. DIE LINKE hingegen kämpft seit jeher für einen gesetzlichen Mindestlohn: 10 Euro sind das Ziel. Und der Igel sagt: Wer so weit rechts war wie die SPD, muss lange laufen, bis er wieder weiß, wo und wer er ist.

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