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Gewalt kommt uns nicht in die Tüte

Im Wortlaut von Stefan Liebich,

Zum Internationalen Aktionstag "Nein zu Gewalt an Frauen"

Stefan Liebich (rechts) informiert anlässlich des Internationalen Aktionstages "Nein zu Gewalt an Frauen" in einem Berliner Einkaufsmarkt über das Thema

Von Stefan Liebich, direkt gewählt im Berliner Wahlkreis Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee

Jährlich organisieren Frauenprojekte, Gewerkschaften, Parteien, Vereine und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten um den 25. November herum eine Vielzahl von Veranstaltungen. Die Initiatorinnen dieser Kampagne sind die Landesarbeitsgemeinschaft der bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, die Hotline der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen und Terre des Femmes Berlin.

In diesem Jahr konnte auch ich dabei sein. Gemeinsam mit der Vorsteherin der Pankower BVV Sabine Röhrbein (SPD), den Frauen der Initiative Frauenort-Augusta und des BORA e.V. informierten wir in der Kaisers-Filiale in der Ostseestraße in Prenzlauer Berg.

Das Anliegen, Bürgerinnen und Bürger für das Problem der häuslichen Gewalt zu sensibilisieren und zu mehr nachbarschaftlicher Aufmerksamkeit zu motivieren, wurde auch heute interessiert aufgenommen. Gewalt gegen Frauen ist kein Tabuthema mehr. Seit Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes 2002 ist sie als Straftat definiert und wird von der Polizei und den Gerichten als solche verfolgt. Ein wenig fehlte uns Oberkommissarin Claudia Jäger, mit der ich im Vorjahr sehr interessante Gespräche geführt hatte. Die anfangs anwesenden Mitarbeiter des LKA waren plötzlich weg – hoffentlich nicht zu einem zum Thema passenden Einsatz.

 

linksfraktion.de, 26. November 2012

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