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Bildungschancen für benachteiligte Kinder verbessern

Nachricht von Birke Bull-Bischoff,

Die soziale Herkunft entscheidet auch in reichen Ländern über die Bildungschancen von Kindern. So auch in Deutschland. In einer Studie des UNICEF-Kindershilfswerks landete Deutschland nur auf dem 23 von 41 Plätzen, weit abgeschlagen hinter anderen Industrieländern wie beispielsweise Lettland, Spanien oder Irland.

"Eine hohe Wirtschaftskraft garantiert keine Bildungsgerechtigkeit“, kommentiert Birke Bull-Bischoff die Ergebnisse der Studie. Vielmehr sei der familiäre Hintergrund ein entscheidender Faktor für den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen. Schule müsse daher der Ort sein, der Kindern sowohl ein hohes Bildungsniveau als auch mehr Chancengerechtigkeit ermöglicht. 

Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE sagt: „Es darf in einem so reichen Land wie Deutschland nicht sein, dass benachteiligte Kinder trotz Schulbesuch weniger Bildungschancen haben als Kinder aus privilegierten Familien.“ 

Die Studie zeige auch, dass verbesserte Bildungschancen für benachteiligte Kinder nicht zu einem allgemein sinkenden Bildungsniveau führen. Die Fraktion DIE LINKE setzt sich für Gemeinschaftsschulen ein, in der alle Kinder länger gemeinsam lernen und die nachweislich Bildungschancen verbessern.

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