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Foto: picture alliance/dieKLEINERT.de
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Autokartell: Mafiöse Konzernmanager richten Flurschaden an

Nachricht von Dietmar Bartsch, Herbert Behrens,

“Im Autokartell-Skandal könnte sich Daimler Benz wegen einer frühzeitigen Selbstanzeige bei der EU womöglich um eine Geldbuße herummogeln”, schreibt Dietmar Bartsch auf Facebook: “Mafiöse Konzernmanager von Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler haben mit ihrer Profitgier einen Flurschaden angerichtet, dessen Ausmaß noch nicht abzusehen ist. Das Autokartell der Betrüger hat Verbrauchern, dem Mittelstand und dem Ansehen Deutschlands schweren Schaden zugefügt. Diese Form der Wirtschaftskriminalität muss nicht nur aufgeklärt, sondern konsequent bestraft und für die Zukunft ausgeschlossen werden.”

Die Linksfraktion im Bundestag hatte am Montag eine rasche Sondersitzung des Verkehrsausschusses wegen des Kartellverdachts gegen deutsche Autobauer beantragt. "Der Verkehrsminister muss erklären, was er im Zusammenhang mit den ungeheuerlichen Vorwürfen gegen die führenden deutschen Automobilhersteller zu tun gedenkt", begründet Verkehrsexperte Herbert Behrens den Vorstoß. Behrens leitete den VW-Abgas-Untersuchungsausschuss, der gerade seinen Abschlussbericht vorgestellt hat.

Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage geht hervor, dass es viele Treffen zwischen Vertretern aus Ministerien und Konzernen gegeben habe. "Will Dobrindt wieder behaupten, ahnungslos zu sein, wie beim Thema Abschalteinrichtungen?", fragt Behrens skeptisch. Fraktionsvorsitzender Bartsch wird deutlich: “Wenn die Bundesregierung versucht, das Problem auszusitzen, spielt sie den kriminellen Machenschaften in die Hand.”