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Klimagerechtigkeit – sozial, ökologisch, demokratisch

Das kommende Jahrzehnt wird das entscheidende für die Menschheit. Die Erkenntnisse der Klimawissenschaft sowie die derzeit schon beobachtbaren Folgen der Erderwärmung sprechen eine klare Sprache. Der Zeitpunkt für entschiedenes Handeln ist nicht irgendwann, sondern jetzt.

Der Ausstoß von Treibhausgasen muss drastisch sinken, der ökologische Umbau ist deshalb eine existenzielle Notwendigkeit. Er kann umso schneller und breiter erfolgen, je mehr er den Geist sozialer Gerechtigkeit atmet und die Menschen demokratisch ermächtigt. Die Freiheit von Angst und die Gewissheit, dass die Zukunft nicht nur für wenige, sondern für alle zu gestalten ist – das sind die mobilisierenden Triebkräfte, die wir jetzt brauchen.

Es geht um die Bereitschaft, Wirtschaft und Gesellschaft so umzubauen, dass sie wirklich klimaneutral, ökologisch und sozial werden. Es geht um neue Produktions- und Lebensweisen – frei von fossilen Energien, ohne Ausbeutung von Mensch und Natur. Der Kern dieses Erneuerungsprojekts ist Klimagerechtigkeit, das Bündnis aus sozialer Gerechtigkeit und Ökologie.

Die Klimakrise ist Ausdruck des größten Marktversagens der Menschheitsgeschichte. Deshalb ist die sichtbare und spürbare Hand der Politik gefragt. Die Klimakrise verlangt große und schnelle Schritte in die richtige Richtung. Die Fraktion DIE LINKE hat diese in ihrem Positionspapier »Der rote Faden für Klimagerechtigkeit« zusammengefasst.

Was ist Klimagerechtigkeit?

Wer das Klima effektiv schützen will, muss die Systemfrage stellen. Klimaschutz muss Zukunft nicht nur für einige wenige, sondern für alle gestalten – sozial und demokratisch. Wir erklären, wie das geht. Mehr

Forum Aktionsplan Klimagerechtigkeit

Wir haben mit Gästen aus Sozial- und Umweltverbänden und Klimabewegung unseren Aktionsplan Klimagerechtigkeit diskutiert. Es gab es viel Unterstützung, Anregungen und eine klare Absage ans Klimapaket der Bundesregierung.  Mehr erfahren

Rede

Lorenz Gösta Beutin: Diese Regierung hat fertig! Weiterlesen

Nachricht

»Gewerkschaften und Umweltbewegung müssen enger zusammenrücken« Weiterlesen

Nachricht

Klimaheuchelei der Bundesregierung Weiterlesen

Antrag

Deutschlands Klimagas-Budget als gerechten Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen transparent machen Weiterlesen

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Amira Mohamed Ali: Wir brauchen die Agrarwende!

Mit den Insekten stirbt unsere Unabhängigkeit. Wir müssen uns aus dem Würgegriff der Giftmischer von Monsanto und Co. befreien, die uns erst das Pflanzengift und dann das dazu passende Saatgut verkaufen. DIE LINKE fordert eine Landwirtschaft, die im Einklang mit der Natur ist und sie nicht zerstört. Eine Pestizidreduktion wäre zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

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Bundesregierung spielt bei Kohleausstieg mit dem Feuer

Pressemitteilung von Lorenz Gösta Beutin

„Der Kohleausstieg der Bundesregierung ist ein Verrat an Klima und Gesellschaft. Für das Weltklima ist das Ausstiegsdatum 2038 des historisch viertgrößten Klimaverschmutzers Deutschland ein viel zu kleiner Beitrag und ein Bruch des Pariser Klimaabkommens. Der Abschaltplan kündigt den viel zu schwachen Kohlekompromiss auf, den Kohlekonzernen werden wegen des Trödelausstiegs klimaschädliche Mehremissionen von rund 180 Millionen Tonnen geschenkt, was vier Jahre Klimaschutz von ganz Deutschland entspricht“, erklärt Lorenz Gösta Beutin, Energie- und Klimapolitiker der Fraktion DIE LINKE, zur aktuellen Debatte. 

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Konzernfreundliche Agrarpolitik endlich beenden

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann

„Im Jahr 2020 muss sich entscheiden, ob die heimische Landwirtschaft weiter vor allem die Profite der Verarbeitungs- und Handelskonzerne erarbeitet, ob weiterhin ihre Interessen auf dem Altar eines sozial und ökologisch blinden Weltmarkts und der Freihandelsabkommen wie Mercosur geopfert werden und ihre Produktionsgrundlage Boden an Investorennetzwerke ausverkauft wird oder ob endlich die agrarpolitischen Weichen für ein kooperatives Wirtschaftssystem gestellt werden, das weder auf Kosten von Menschen noch der Natur lebt“, erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu den angekündigten Bauernprotesten dieses Wochenende in Berlin.

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Auftritt der Brasilianischen Landwirtschaftsministerin wirft dunkle Schatten auf die Grüne Woche und die Politik der Bundesregierung

Pressemitteilung von Eva-Maria Schreiber

„Durch die Einladung der brasilianischen Landwirtschaftsministerin Tereza Cristina legitimiert die Bundesregierung die sozial und ökologisch desaströse Agrarpolitik Brasiliens. Tereza Cristina steht für eine rücksichtslose Ausbreitung der Agrarfront im Amazonas und einen unverantwortlichen Einsatz von Agrochemikalien, weshalb sie in Brasilien auch als ‚Muse des Agrargifts‘ bekannt ist. Wer Tereza Cristina eine prominente Bühne bietet, kann nicht mehr glaubwürdig als Verteidiger des brasilianischen Regenwalds auftreten“, erklärt Eva-Maria Schreiber.

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Green Deal ist Mogelpackung

Pressemitteilung von Alexander Ulrich

„Das Finanzierungskonzept der EU-Kommission für Ursula von der Leyens ‚Green Deal‘ ist eine Mogelpackung. Statt frischem Geld soll der Klimaschutz durch Kürzungen und Anreize für Privatinvestoren finanziert werden. Das wird nicht funktionieren“, kommentiert Alexander Ulrich, industriepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, das heute vorgestellte Konzept. 

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CO2-Reduktionen – GroKo feiert Scheinriesen

Pressemitteilung von Lorenz Gösta Beutin

„Die CO2-Reduktionen sind ein Scheinriese. Die GroKo verfälscht die Ergebnisse der Studie von Agora Energiewende bewusst und täuscht die Öffentlichkeit. Wenn sich die Bundesregierung jetzt dafür abfeiert, dass sie ihr eigenes 2020-Klimaziel nicht ganz so katastrophal reißt wie angenommen, dann ist das schon dreist und grenzt an Wählertäuschung“, erklärt Lorenz Gösta Beutin, Sprecher für Energie- und Klimapolitik der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Jahresbilanz von Agora Energiewende. 

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