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Pressemitteilungen zur Fleischindustrie

Seit dem Frühsommer 2020 beherrschten Meldungen über Corona-Ausbrüche in Fleischbetrieben, Beschwichtigungen der Fleischlobby sowie Berichte über das Vorhaben der Regierung gegenzusteuern und dazu ein Gesetz auf den Weg zu bringen, die Presseberichterstattung. Ab Frühherbst, als das Gesetz im parlamentarischen Prozess auf der Zielgeraden war, verstärkte die Fleischlobby den Druck, den die CDU/CSU zum Anlass nahmen, um den Abstimmungsprozess zu blockieren. Auch unsere Abgeordneten äußerten sich zu diesen tagesaktuellen Entwicklungen. 

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J. Krellmann

»Erster Schritt ist getan, weitere müssen folgen« Mehr

S. Ferschl

»Tönnies ist Teil des Schweinesystems« Mehr

J. Krellmann

Bundesregierung lässt Schlupfloch für Ausbeutung zu Mehr

Lobbymacht

Union kippt Gesetz nach Lobbydruck Mehr

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Die Fleischlobby setzt sich durch: Bundesregierung lässt Schlupfloch für Ausbeutung zu

Pressemitteilung von Jutta Krellmann

„Die Fleischlobby hat der Bundesregierung mal wieder gezeigt, wo der Hammer hängt. Sie hat über die CDU/CSU ein Schlupfloch ins Arbeitsschutzkontrollgesetz geschlagen. Aber die rücksichtslose Ausbeutung der Beschäftigten darf auf keinen Fall weitergehen“, kommentiert Jutta Krellmann, Sprecherin für Mitbestimmung und Arbeit, die Meldungen über eine Einigung von SPD und CDU/CSU zum Arbeitsschutzkontrollgesetz.

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Union darf Verbot von Leiharbeit in der Fleischindustrie nicht länger blockieren

Pressemitteilung von Klaus Ernst

„Es ist unerträglich, dass offenbar wesentliche Teile der Union das Verbot von Leiharbeit in der Fleischindustrie verhindern. Das Verbot ist schon lange überfällig. Während noch im Frühjahr unter dem Druck der Öffentlichkeit auch CDU und CSU bereit waren, Leiharbeit und Werkverträge einzuschränken, um einerseits die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie zu regeln und andererseits auf die Vielzahl von Corona-Ausbrüchen in Schlachthöfen zu reagieren, machen sie sich nun zu Komplizen von Tönnies und Co.“, kommentiert Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag, die kontroverse Diskussion in der Regierungskoalition über die Einschränkung von Leiharbeit und Werkverträgen in der Fleischindustrie.

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Arbeitsschutzkontrollgesetz gegen Lobby-Druck beschließen - Werkverträge und Leiharbeit in der Fleischindustrie endlich verbieten

Pressemitteilung von Jutta Krellmann

„Werkverträge und Leiharbeit in der Fleischwirtschaft gehören ohne Ausnahme verboten, da hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) völlig Recht. Es ist eine bodenlose Frechheit, dass die CDU/CSU-Fraktion das Arbeitsschutzkontrollgesetz gestoppt hat. Sie handelt als verlängerter Arm der Leiharbeits- und Fleischlobby und pfeift auf die Gesundheit der Beschäftigten in den Fleischfabriken“, kommentiert Jutta Krellmann, Sprecherin für Mitbestimmung und Arbeit der Fraktion DIE LINKE, die Absetzung der Beratungen über das Arbeitsschutzkontrollgesetz im Deutschen Bundestag, dass eigentlich diese Woche vom Bundestag beschlossen werden sollte.

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Die Fleischindustrie ist ein Sammelbecken krimineller Machenschaften

Pressemitteilung von Jutta Krellmann

„Schon seit Jahren beweist die Fleischindustrie beharrlich, welche kriminelle Energie in ihr steckt: Der Höhepunkt sind Leiharbeitsverhältnisse, möglich gemacht durch Dokumentenfälschung. Wer jetzt immer noch behauptet, Leiharbeit abzuschaffen sei falsch, macht sich mitschuldig an den unhaltbaren Zustände in der Branche“, erklärt Jutta Krellmann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Mitbestimmung und Arbeit, anlässlich der heutigen Razzien wegen illegaler Leiharbeit in der Fleischindustrie.

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Der erste Schritt für bessere Bedingungen in der Fleischindustrie ist getan - weitere müssen noch folgen

Pressemitteilung von Jutta Krellmann

„Als Fraktion DIE LINKE begrüßen wir ausdrücklich die Maßnahmen des Arbeitsministers Hubertus Heil gegen ausbeuterische Strukturen in der Fleischindustrie, unter denen vor allem Arbeitskräfte aus Osteuropa leiden. Strengere Regelungen sind richtig und seit Jahren überfällig. Schon zu lang haben Bundesregierungen die Augen vor diesem modernen Schweinesystem verschlossen. Doch leider geht die Bundesregierung nicht weit genug, um einen wirklichen Schutz vor Unternehmen mit krimineller Energie zu bieten. Die neue Quote für Arbeitsschutzkontrollen reicht nicht aus und kommt viel zu spät“, erklärt Jutta Krellmann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Mitbestimmung und Arbeit, anlässlich des Kabinettbeschlusses zum Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie.

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