Der Regierungsberater Rürup wird im Frühjahr 2009 Chefökonom des Versicherungskonzerns AWD. Bislang berät Rürup als Vorsitzender des Sachverständigenrates die Bundesregierung zur Rentenpolitik. Seit Jahren wirbt er für private Altersvorsorge, etwa für die Riester-Rente für Beschäftigte und die Rürup-Rente für Selbständige. Der AWD-Konzern macht Profite, indem er Menschen mit mittleren und gehobenen Einkommen bei der Altersvorsorge berät. An „Schamlosigkeit kaum zu überbieten“ nannte Klaus Ernst den Seitenwechsel Rürups. Erst habe er der Bundes-regierung das Drehbuch für die Zerschlagung der gesetzlichen Rente geschrieben, nach dem Millionen in die Arme der Versicherungskonzerne getrieben wurden. „Nun kassiert er dafür das ganz große Geld“, sagte Ernst. Der Vize-Chef der Fraktion DIE LINKE griff auch die Bundesregierung an. Sie lasse sich von Wirtschaftslobbyisten Altersvorsorgeprodukte wie die Riester- und die Rürup-Rente unterschieben, die anschließend von denselben Lobbyisten weltweit verkauft werden.
Versicherungskonzern kauft Bert Rürup
erschienen in Klar,
Ausgabe 12,
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