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Editorial

Von Dietmar Bartsch, erschienen in Klar, Ausgabe 41,

Liebe Leserin, lieber Leser, 

 

unseren Kindern soll es einmal besser gehen. Diese Maxime galt jahrzehntelang. Für die Mehrheit zu Recht, das Leben war planbar. Heute ist nicht wenigen vor der Zukunft angst und bange. Täglich hören wir von Krieg und Terror. Im Weißen Haus thront ein übellauniger Wirrkopf. Im reichen Deutschland leben Hunderttausende in Armut oder sind davon bedroht. Nicht wenige in Lohn und Brot fürchten, dass das Geld für Essen, Miete, Strom und Gesundheit künftig nicht mehr reicht. 

 

Für DIE LINKE hat der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nach mehr Sicherheit einen hohen Stellenwert. Die Menschen sollen sich auf Straßen und in Bahnen, in Stadien und Klubs geborgen fühlen. Dabei in Polizisten und Servicekräften Ansprechpartner zu haben ist besser, als von Kameras verfolgt zu werden. Wir brauchen mehr Pflegekräfte, nicht mehr Schlapphüte. Ein erneuerter Sozialstaat schafft Zuversicht, ein System von Sanktionen demütigt und demoralisiert. Bürgerrechte müssen verteidigt werden, nicht Banken, Konzerne und deren Profite. Unser Land tut tausendmal mehr für eine friedliche Welt, wenn es die Entwicklungshilfe qualifiziert und aufstockt und nicht den Militärhaushalt.

 

Soll das Leben gerecht und zukunftssicher werden, reicht es nicht aus, im Jahr 2017 den Lokführer zu wechseln. Der Zug muss auf ein anderes Gleis gebracht werden. Dazu bedarf es einer starken LINKEN. 

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