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Weckruf an die Kultusministerkonferenz

Pressemitteilung von Birke Bull-Bischoff,

„Die vereinbarten Empfehlungen lesen sich so, als ob die Kultusministerkonferenz den bildungspolitischen Schuss nicht gehört hat: aufgewärmtes Allerlei mit wenig Substanz und Visionen zur Umsetzung guter Sprachförderung für alle und vor allem keine wirklichen Empfehlungen“, erklärt Birke Bull-Bischoff, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu den heute von der Kultusministerkonferenz verabschiedeten „Empfehlungen zur Bildungssprache Deutsch und zum sprachsensiblen Unterricht an beruflichen Schulen“. Die Abgeordnete weiter:

„Es wäre schön, wenn die Länder zumindest bei den drängendsten und mehr als offensichtlichen Problemen im deutschen Bildungssystem mit einer Stimme sprechen würden. Stattdessen verlieren sie sich im Kleinklein der Wortphrasen und dem, was in den Ländern sowieso schon gemacht wird. Da ist es kein Wunder, dass sich Pädagoginnen und Pädagogen, Erzieherinnen und Erzieher, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Azubis und Eltern mit den desolaten Zuständen in der Bildung allein gelassen fühlen.“

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