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Urlaubsziele statt Kriegsspiele - für eine friedliche Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide

Pressemitteilung von Heidrun Bluhm,

Heidrun Bluhm (DIE LINKE), Sprecherin der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern in der Bundestagsfraktion DIE LINKE, erklärt:

Aufgrund des berechtigten und bisher erfolgreichen Widerstandes einer ganzen Region versucht es der Bundesverteidigungsminister nun mit der juristischen Brechstange und ignoriert dabei hunderte kommunale Vertretungen, mehr als 260 Bürgermeister, drei Landesparlamente und die Landesregierungen von Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die sich allesamt gegen das Bombodrom ausgesprochen haben", so Bluhm.

Vieles, was durch fleißige Hände Arbeit in einer wichtigen Tourismusregion entstanden ist, droht mit der Begründung von Minister Jung, dass einmal gekaufte Jagdflugzeuge ja auch fliegen müssten, und das nur in der Kyritz-Ruppiner Heide wirklich gut könnten, Opfer einer fortschreitenden Militarisierung der deutschen Außenpolitik durch die Bundesregierung zu werden. Der Kyritz-Ruppiner Heide nützten aber keine unnötigen Kriegsspiele sondern Urlaubsziele, um die wirtschaftliche und touristische Entwicklung voran zu bringen, heißt es weiter.

"Ich fordere daher insbesondere den SPD-Bundesvorsitzenden und brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck nochmals auf, sich entschieden für den Verzicht des Bundes auf die Wiederinbetriebnahme des Luft-Boden-Schießplatzes in der Kyritz-Ruppiner-Heide einzusetzen. Er sollte seine Überzeugung zur Richtschnur der Politik der ganzen SPD und des Regierungshandelns machen", so Heidrun Bluhm. "Den Initiativen vor Ort gilt weiterhin unsere volle Unterstützung."