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Unterstützung für gesetzlichen Mindestlohn gewinnt an Breite

Pressemitteilung von Werner Dreibus,

Werner Dreibus, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE., begrüßt sachsen-anhaltisches Bündnis für gesetzlichen Mindestlohn:

"Die Idee eines gesetzlichen Mindestlohns gewinnt an Unterstützung auch in anderen Parteien. Das freut uns ganz besonders", so reagiert Werner Dreibus, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE., auf das heute in Magdeburg vorgestellte Bündnis für einen Mindestlohn. Dass sich unter den derzeit 32 Unterzeichnern/innen des Aufrufs "Von Arbeit muss man leben können" die beiden Bundestagsabgeordneten Undine Kurth (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) und Andreas Steppuhn (SPD) befinden, zeige, dass die Debatte über die Notwendigkeit eines gesetzlichen Mindestlohns über Parteigrenzen hinweg an Dynamik gewinne.

Erfreulich sei zudem, dass auch der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt zu den Unterstützern gehört. Erfreulich weiterhin, dass der Aufruf neben Abgeordneten der Linkspartei.PDS von zahlreichen Gewerkschaftern/innen, dem Pfarrer Friedrich Schorlemmer, der Radfahrlegende Gustav-Adolf Täve Schur und dem Schauspieler Peter Sodann unterzeichnet wurde.

Werner Dreibus: "Dieses breite gesellschaftliche Bündnis macht Mut und zeigt, dass der gesetzliche Mindestlohn auf die Tagesordnung der Politik gerückt ist." DIE LINKE. habe diese Debatte mit angestoßen und sich frühzeitig mit eigenen Vorschlägen eingebracht.

„Wir sind offen für eine gesamtgesellschaftliche Debatte des Mindestlohns. Entscheidend ist, dass Deutschland so schnell wie möglich, am besten mit dem 1.1.2007, wie 18 andere europäische Länder eine Mindestlohnregelung bekommt, die sichert, dass man von Arbeit leben kann.“ Aus Sicht der Linken müsse sich das Niveau eines Mindestlohns in Deutschland mit 8 Euro pro Stunde an Ländern wie Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien oder Luxemburg orientieren.

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