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Umgehend Schlüsse aus dem Desaster von Fukushima ziehen

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

Die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dorothée Menzner, erklärt zu den nicht abreißenden Hiobsbotschaften aus dem japanischen Atomkomplex Fukushima:

„Die japanische Bevölkerung ist nicht nur mit den apokalyptischen Folgen von Erdbeben und Tsunami konfrontiert, sondern auch mit einer kaum einschätzbaren und vermutlich viel weiter reichenden atomaren Bedrohung. Die widersprüchlichen Informationen von Betreibern und japanischer Regierung verunsichern zusätzlich und machen die Überforderung der Akteure deutlich.
Weltweites berechtigtes Entsetzen, Mitgefühl und Unterstützung der von der Katastrophe Betroffenen alleine reichen aber nicht. Atomkonzerne und Regierungen sind aufgefordert, unverzüglich zu handeln.
Die Bundesregierung muss endlich das zu tun, was ein Großteil der Bevölkerung berechtigt fordert und umgehend Schlüsse aus dem Desaster von Fukushima, Tschernobyl und Harrisburg ziehen, die nur darin bestehen können einen unverzüglichen und unumkehrbaren Atomausstieg einzuleiten.
Aufgabe der Politik ist es, die Lebensgrundlagen und elementaren Bedürfnisse der Bevölkerung zu schützen und zu sichern. Die dramatischen Ereignisse zeigen, dass keine Regierung der Welt, wie hochtechnisiert eine Gesellschaft auch sein mag, in der Lage ist, ihre Bevölkerung unter allen Umständen vor einer nuklearen Katastrophe zu schützen und Atomkraft sicher zu beherrschen.“

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