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Überschwemmte Balkan-Länder brauchen zivile Hilfe

Pressemitteilung von Inge Höger,

"Die Menschen in Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kroatien brauchen angesichts der verheerenden Flut schnelle und unbürokratische humanitäre Hilfe. Auch die Bundesregierung sollte sich unverzüglich und großzügig mit zivilen Mitteln daran beteiligen", so Inge Höger, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Höger weiter:

"Das Gebot der Stunde heißt: zivil helfen. Dass die Menschen vor Ort und die Regierungen der betroffenen Länder diese schlimme Lage nicht aus eigener Kraft meistern können, hat mehrere Gründe. Einer davon ist auch die Armut breiter Bevölkerungsschichten, hervorgerufen durch die massive Privatisierungspolitik, die EU und IWF in der Region vorangetrieben haben.

Diese verheerende Flutkatastrophe rückt auch erneut die Problematik der bosnischen Minenfelder in den Blick, die dort seit Ende des Bürgerkrieges 1995 vorhanden sind. Durch die Unwetter der letzten Tage sind etliche Minen weggespült worden, Wohngebiete und Wasserkraftwerke sind in Gefahr. DIE LINKE im Bundestag hatte in den laufenden Haushaltsberatungen eine Aufstockung deutscher Mittel für die Minenräumung beantragt. Gerade in der jetzigen Notlage fordere ich die Regierung auf, die zivile Minenräumung in Bosnien noch stärker als bisher zu fördern“.

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