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ThyssenKrupp zeigt: Paritätische Mitbestimmung ist nötig

Pressemitteilung von Ulla Lötzer,

"Ich beglückwünsche die Kolleginnen und Kollegen von ThyssenKrupp, dass sie den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen durchgesetzt haben", erklärt Ulla Lötzer. "Möglich war der Verzicht auf Entlassungen nur durch den Kampf der Beschäftigten und durch die Montanmitbestimmung im Aufsichtsrat. Ich fordere die Bundesregierung auf, endlich für alle Unternehmen die paritätische Mitbestimmung durchzusetzen." Lötzer weiter:

"Das Umdenken bei ThyssenKrupp Steel ist Ergebnis der massiven Proteste. Die Beschäftigten bei ThyssenKrupp sind damit ein Vorbild für viele Kolleginnen und Kollegen in anderen Betrieben.

Ganz anders sieht es aus beim Vorstand von ThyssenKrupp. Der folgt nach wie vor der Maxime: Profit über alles. Wenn es nach ihm ginge, müssten die Kolleginnen und Kollegen, die die Riesengewinne der letzten Jahre erarbeitet haben, jetzt die Krisenfolgen tragen und für Managementfehler den Kopf hinhalten.

Die Bundesregierung sollte die Konzernvorstände endlich auf soziale Verantwortung verpflichten, anstatt immer wieder an sie zu appellieren."

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