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Studierende brauchen bezahlbaren Wohnraum

Pressemitteilung von Nicole Gohlke,

"Die Wohnsituation für Studierende wird jedes Semester dramatischer. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer darf sich nicht länger wegducken", erklärt Nicole Gohlke mit Blick auf das Treffen bei Bundesbauminister Ramsauer (CSU) zur Wohnungsnot bei Studierenden. Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

 

"Der Bund muss endlich Gelder zur Verfügung stellen, um dauerhaft günstigen Wohnraum für Studierende anbieten zu können. Die 70.000 Studierenden, die noch auf bezahlbaren Wohnraum warten, lediglich auf leerstehende Kasernen zu verweisen, ist keine Lösung - so wird man dem Problem nicht gerecht. Wir brauchen eine Mietoffensive und endlich ausreichend bezahlbaren Wohnraum für alle Studierenden.DIE LINKE unterstützt deshalb die Forderung des Deutschen Studentenwerkes (DSW) nach einem Zuschussprogramm zum Bau von mindestens 25 000 preiswerten Wohnungen für Studierende. Zudem muss im Zuge einer längst überfälligen BAföG-Novelle sichergestellt werden, dass der für Wohnzwecke veranschlagte Teil des Förderungssatzes auf 291 Euro erhöht wird und fortan jährlich dynamisch an die durchschnittlichen Steigerungswerte der Mietpreise angepasst wird. In den Hochschulstädten, in denen für den für Wohnzwecke veranschlagten Bedarf von 291 Euro kein angemessener Wohnraum zur Verfügung steht, müssen die entsprechenden Mehrkosten für Miete und Nebenkosten im Rahmen des BAföG übernommen werden."