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Schröder-Buch ist Abgesang auf die Erfolge des Feminismus

Pressemitteilung von Yvonne Ploetz,

„Die argumentfreie Auseinandersetzung von Bundesfrauenministerin Schröder mit dem Feminismus und seinen Akteurinnen entbehrt jeglicher fundierter Sachkenntnis. Nicht nur, dass Schröder sich und ihre Co-Autorin Waldeck fortlaufend in der männlichen Form als Autoren bezeichnet. Es ist vor allem ein Abgesang auf alle Erfolge des Feminismus, wie beispielsweise die Quote, durch die Schröder erst Ministerin werden konnte“, so Yvonne Ploetz, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Veröffentlichung des Buches von Bundesministerin Schröder „Danke, emanzipiert sind wir selber! Abschied vom Diktat der Rollenbilder“. Ploetz weiter:

„Ministerin Schröder erläutert auf über 200 Seiten, dass Frauen nun endlich über ihr Leben selber bestimmen können, da sie ja ‚selber emanzipiert sind‘. Welchem Trugschluss sie hier aufsitzt, beweist sie gleich in den ersten Kapiteln ihres Buches: Sie möchte nicht mehr die ‚Mutter der Nation‘ sein, weder Karrierefrau noch Hausfrau, möchte für ihre Vereinbarkeit von Familie und Beruf weder beschimpft noch beglückwünscht werden. Schröder findet: ‚Überforderungen prägen das weibliche Lebensgefühl‘. An diesen Überforderungen sind sie und ihre KabinettskollegInnen doch nicht unschuldig.

Wer die Quote nicht will, wer es nicht schafft, ausreichende staatliche Kinderbetreuungsmöglichkeiten aufzubauen und stattdessen ein schmales Betreuungsgeld fordert, braucht sich über das Gefühl der Isolation und Überforderung vieler Frauen und auch Männer nicht zu wundern.“

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