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Schavans Geschenke sind ein Hohn

Pressemitteilung von Nicole Gohlke,

„Bundesbildungsministerin Schavan verhöhnt die Studierenden, wenn sie die BAföG-Erhöhung von letztem Jahr als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bezeichnet und weitere Erhöhungen ablehnt. Sie gibt damit das BAföG dem Verfall preis“, erklärt Nicole Gohlke mit Blick auf den 40. Jahrestag der Einführung des BAföG und die Äußerungen der Ministerin. „Die BAfög-Erhöhungen der letzten Jahre haben nicht einmal die Preissteigerung ausgeglichen. Wenn das BAföG nicht weiter steigt, bedeutet das eine reale Schrumpfung. Schavans Hinweis auf Darlehen ist eine höfliche Aufforderung an die Studierenden, sich zu verschulden.“ Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE fährt fort:

„Der 40. Jahrestag des BAföG wäre an und für sich ein Grund zum Feiern. Allerdings müssen wir feststellen, dass das BAföG seinem ursprünglichen Anspruch immer weniger gerecht wird. Heutzutage werden nur noch knapp 20 Prozent der Studierenden gefördert, und der derzeitige durchschnittliche Förderbetrag liegt bei 436 Euro: Wie man davon ein Studium finanzieren soll, ist äußerst fraglich. DIE LINKE fordert: BAföG ausbauen statt abbauen. Der Berechtigtenkreis muss ausgeweitet, die Bedarfssätze erhöht und die Förderung als Vollzuschuss gewährt werden. Nur so wird eine Bundesaubildungsförderung ihrem Namen auch gerecht.“

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