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Radikale Reform des gesamten Bildungssystems ist notwendig

Pressemitteilung von Nele Hirsch,

"Wenn Merkel ein durchlässiges Bildungssystem will, sollte die CDU endlich die Unterteilung in Haupt,- Realschule und Gymnasium auf den Müllhaufen der Geschichte werfen und sich für gebührenfreie Bildung und Lehrmittelfreiheit von der Kita bis zur Hochschule einsetzen", so Nele Hirsch angesichts der von Bundeskanzlerin Merkel angekündigten „Bildungsrepublik Deutschland" und fordert eine Gesamtstrategie von Bund und Ländern zur Reform des Bildungssystems in Deutschland. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"In keinem Land der Welt haben arme Kinder im Vergleich zu ihren Mitschülern so schlechte Bildungschancen wie in Deutschland. Wir brauchen ein Bildungssystem, das alle fördert, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.

Immer mehr Jugendliche brechen Schule und Studium ab, immer weniger finden einen Ausbildungsplatz. Es reicht nicht aus, die durch den Rückgang der Schülerzahlen eingesparten Gelder an den Schulen zu belassen, wie Schavan und von der Leyen es fordern. Wenn die Bundesregierung das Ziel "Bildung für alle" ernst nimmt, müssen mindestens sieben Prozent des Bruttoinlandproduktes für Bildungsausgaben aufgewendet werden. Die Bildungsausgaben waren in den letzten Jahren stattdessen rückläufig.

Um diese Ausgaben zu finanzieren, setzt sich DIE LINKE unter anderem für die Wiedereinführung der Vermögens- und für eine Börsenumsatzsteuer ein.“

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