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Private Haushalte bei Stromkosten entlasten

Pressemitteilung von Lorenz Gösta Beutin,

„In Zeiten prall gefüllter Kassen kann es nicht angehen, dass der ökologische Umbau unserer Energieversorgung beinahe ausschließlich von den Verbraucherinnen und Verbrauchern über ihre Stromrechnung bezahlt wird. Da die Energiewende vom Staat gewollt ist, sollte dieser die Stromkundinnen und –kunden auch finanziell entlasten. DIE LINKE unterstützt das von den Verbraucherzentralen vorgeschlagene Modell eines steuerfinanzierten Energiewendefonds, der die hohen Kosten aus der Anfangszeit der Energiewende übernimmt Denn in den Anfangszeiten der Energiewende waren die Anlagen und die Förderung noch deutlich kostspieliger als heute, sie müssen aber über 20 Jahre finanziert werden. Ein Fonds könnte diesen Rucksack an Kosten ein Stück weit übernehmen“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Lorenz Gösta Beutin (DIE LINKE). Beutin weiter:

„Die immer weiter steigenden Industrierabatte müssen dringend zurückgefahren werden. Industrieförderung sollte nicht über ausufernde Privilegien beim Strompreis erfolgen. Denn diese Geschenke an die Industrie zahlen ebenfalls die Verbraucherinnen und Verbraucher. DIE LINKE schlägt ein Bündel von Maßnahmen vor, mit denen eine vierköpfige Familie im Jahr 233 Euro sparen könnte. Gleichzeitig muss für Menschen mit wenig Einkommen die Stromversorgung immer sichergestellt sein. Strom- und Gassperren sind ein Eingriff in die existenziellen Grundlagen und das Grundrecht auf Energieversorgung. Sie sollten endgültig der Vergangenheit angehören.“

 

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