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Petersberger Dialog muss konkrete Ergebnisse bringen

Pressemitteilung von Eva Bulling-Schröter,

"Folgenlos geredet wurde genug. Die EU und Deutschland sollten beim Petersberger Dialog mit Taten initiativ werden, um Bewegung in den festgefahrenen UN-Klimaprozess bringen", so Eva Bulling-Schröter zum Bonner Klimatreffen. Die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Ein rechtsverbindliches UN-Klimaabkommen mit anspruchsvollen Minderungszielen spätestens im nächsten Jahr - dieses Ziel darf am Rhein nie aus den Augen verloren werden. Parallel dazu muss Europa aber schon jetzt Vertrauen schaffen. Unabhängig vom UN-Prozess sollte die EU ihr bedingungsloses Angebot, den Treibhausgasausstoß im Zeitraum von 1990 bis 2020 um 20 Prozent zu senken, verbessern und eine Reduktion um 30 Prozent anstreben. Der Petersberg wäre ein guter Ort dafür.

Konkrete Angebote für Technologie- und Finanztransfers von Nord nach Süd würden zudem nicht nur den UN-Verhandlungen nutzen. Sie wären auch ein ernstzunehmender Beitrag zum internationalen Klimaschutz. Bleiben solche Resultate in Bonn aus, haben Bundesregierung und EU einmal mehr die Chance verpasst, im Kampf gegen die Erderwärmung eine Vorreiterrolle zu übernehmen."

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