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Paintball-Verbot ist Symbolpolitik

Pressemitteilung von Ulla Jelpke,

"Mit dem geplanten Verbot von Spielen wie Paintball, Gotcha oder Laserdrom betreibt die Regierungskoalition lächerliche Symbolpolitik", kritisiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, die Einigung von Union und SPD auf eine Verschärfung des Waffenrechts. "Bei Amokläufen und familiären Blutbädern kommen schließlich keine Farbkugeln sondern scharfe Waffen zum Einsatz", so Jelpke. Die geplante Einführung biometrischer Schlösser für Schusswaffen gerate ebenfalls zur Farce, da die notwendige Technik selbst nach Ansicht der Regierung erst in mehreren Jahren entwickelt sein werde. Jelpke weiter:

"DIE LINKE will Schusswaffen gänzlich aus Privathaushalten verbannen, um sie so dem spontanen Zugriff zu entziehen. Schusswaffen sollten grundsätzlich nur in einbruchssicheren Safes in Schützenvereinen und an anderen bewachten Stellen aufbewahrt werden. Doch solche Maßnahmen scheuen die Regierungsparteien offenbar, um es sich nicht mit ihrer Wählerklientel unter Jägern und Schützenvereinen zu verscherzen."

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