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Nichts als Zahlenspielerei

Pressemitteilung von Lukrezia Jochimsen,

„Statt endlich renommierte ausländische Wissenschaftler in den wissenschaftlichen Beirat zu berufen, soll die Mitgliederzahl des Beraterkreises von neun auf 15 erhöht werden. Das ist reine Zahlenspielerei“, kommentiert Luc Jochimsen, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Ergebnisse der Beratung des Stiftungsrates der ‚Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung’. Jochimsen weiter:

„Wie bereits bei der Besetzung des Stiftungsrates, dessen Mitgliederzahl von 13 auf 21 erhöht wurde, wurde lediglich mit Zahlen jongliert und erreicht, dass sechs Mitglieder des Bundes der Vertriebenen statt vorher drei im Steuerungsgremium vertreten sind. Die Frage nach den Zielen und Aufgaben der Stiftung bleibt indes unbeantwortet.

Mit einem Gründungsdirektor wie Manfred Kittel, der die ‚Versöhnung der Deutschen’ als Aufgabe der Stiftung sieht und wissenschaftliche Arbeiten betreut hat, die die NS-Vergangenheit von Vertriebenen-Funktionären beschönigt, und ohne polnische und tschechische Stimmen im Beratergremium kann diese Stiftung der wissenschaftlich fundierten Darstellung weltweiter Geschichte im 20. Jahrhundert nicht dienen und ist daher keine Angelegenheit der Bundesregierung und des Parlaments.“

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