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Nicht nur in Pritzwalk reden, sondern in Berlin handeln

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann,

Zu den Aussagen des SPD-Generalsekretärs Hubertus Heil am 14.06.07 in Pritzwalk zum Bombodrom erklärt die Bundestagsabgeordnete für die Fraktion DIE LINKE., Kirsten Tackmann:

Ich freue mich, dass sich mit Hubertus Heil ein weiterer prominenter SPD-Politiker als Bombodromgegner öffentlich geoutet hat. Allerdings kennen wir solche folgenlosen outings bereits. In politischer Verantwortung waren dann immer „Sachzwänge“ des politischen Alltags wichtiger - siehe Kanzlerkandidat Scharping.

Daher fordere ich den SPD-Generalsekretär Hubertus Heil auf, Ernst zu machen. Warme Worte sind den Menschen in der Region längst zu wenig. Man muss in der Politik um die Veränderung von Positionen kämpfen. Kämpfen heißt, die Auseinandersetzung tatsächlich und aktiv zu führen, statt immer wieder nur den Status quo der Meinungsverschiedenheiten darzustellen. Das Auseinanderklaffen von politischen Aussagen vor Ort und politischem Handeln auf Bundesebene stellt längst die Frage nach der Glaubwürdigkeit der SPD. So auch bei diesem Thema. Sorgen Sie in ihrer Fraktion und in der Bundesregierung dafür, dass die Mehrheitsmeinung in der Region gegen das Bombodrom endlich demokratisch respektiert wird. Das ist das Maß, an dem Ihre Worte gemessen werden.

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