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Neue U-Boote: Offensive Kriegsführung statt Landesverteidigung

Pressemitteilung von Paul Schäfer,

Zur heutigen Entscheidung von Verteidigungs- und Haushaltsausschuss, zwei weitere U-Boote U 212 für die Bundeswehr anzuschaffen, erklärt Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.

Die Beschaffung von weiteren zwei U-Booten trifft auf schärfsten Widerspruch durch die Fraktion DIE LINKE. Mit Landesverteidigung hat der Kauf dieser beiden U-Boote nichts zu tun. Vielmehr geht es um neue Möglichkeiten der offensiven See-Land-Kriegsführung. Warum sonst sollen diese U-Boote eine Taucherschleuse für das Ein- und Ausschleusen von Spezialkräften enthalten?

Und es geht um die Sicherung der zukünftigen Ressourcenversorgung mit militärischen Mitteln, wie Verteidigungsminister Franz-Josef Jung sie propagiert. Dies lehnt DIE LINKE. ab: Eine langfristige Sicherung der hierzulande benötigten Rohstoffzufuhren geht über eine gerechte Weltwirtschaftsordnung, nicht über eine globale Interventionsmarine.

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