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NATO braucht Konzept zur Selbstabwicklung statt neuer Militärstrategie

Pressemitteilung von Paul Schäfer,

„Statt die immer gleichen Bausteine zur Entfaltung militärischer Dominanz neu zu sortieren, sollte die NATO beginnen, sich Gedanken über ein Konzept zur Selbstabwicklung zu machen“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Vorarbeiten zu einer neuen NATO-Strategie. Schäfer erklärt weiter:

„Militärfixierung, Abschreckung, Atomwaffen - das Grundgerüst der NATO-Strategien ist bisher gleich geblieben; zu Frieden und Sicherheit indessen hat es nicht geführt. Auch die NATO sollte langsam einsehen, dass Raketenschirm, Erstschlagsdoktrin und hochmobile Interventionstruppen nicht zur Lösung der globalen sicherheitspolitischen Probleme beitragen. Auch die angestrebte engere militärische Zusammenarbeit mit Russland löst dieses Problem nicht. Nötig wäre vielmehr, die NATO in einem gemeinsamen System kollektiver europäischer Sicherheit unter Einschluss Russlands aufgehen zu lassen, das einen sehr viel deutlicheren Schwerpunkt auf nichtmilitärische und kooperative Lösungswege legt.“

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