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Nahrungsmittel vor Spekulanten schützen

Pressemitteilung von Karin Binder,

"DIE LINKE fordert eine strenge Regulierung der Rohstoffmärke für Nahrungsmittel. Unser Essen muss vor Spekulanten geschützt werden. Nur so ist eine weitere Lebensmittelteuerung zu verhindern“ so Karin Binder, Ernährungs- und Verbraucherpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der aktuellen Prognosen des Berichtes „Landwirtschaftsausblick 2011 - 2020“, den die OECD gemeinsam mit der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), heute vorstellte. Als Folgen der Preisentwicklung sehen OECD und FAO Instabilität und Hunger in den ärmsten Ländern Afrikas. Binder weiter:

„Es kann nicht sein, dass Menschen hungern oder sich schlechter ernähren, weil Hedge-Fonds und Banken auf Agrarprodukte ungehindert Wetten abschließen. Diese Termingeschäfte für Profiteure müssen verboten werden.

Wir erwarten von Ernährungsministerin Ilse Aigner auch konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz. Die Erderwärmung verschlechtert zusehends die Bedingungen in der Landwirtschaft. Vor allem Kleinbauern brauchen Anpassungshilfen zur Bewältigung des Klimawandels. Neben der Förderung einer regionalen und ökologischen Landwirtschaft muss auch die unsinnige Agrosprit-Politik gestoppt werden. Der Kraftstoff vom Acker ist ineffizient und klimaschädlich. Eine Konkurrenz des Pflanzenkraftstoffs zur Nahrungsmittelerzeugung darf nicht zugelassen werden."

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