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Militärische Besetzung in Nordhorn, Siegenburg und in Kyritz-Ruppiner Heide endlich beenden

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann,

Zu ihrer Teilnahme an einer Demonstration aus Anlass des Besuchs des Bundesverteidigungsministers Jung auf der Nordhorn-Range erklärt die Ostprignitz-Ruppiner Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Kirsten Tackmann:

Es gibt viele überzeugende Argumente gegen die aktuellen oder geplanten Luftkriegsübungen der Bundeswehr. Der Kalte Krieg ist vorbei. In den neuen heißen Kriegen hat gerade die deutsche Bundeswehr nichts zu suchen. Der deutliche Rückgang der aktuellen Bombenübungen hat die Bundesrepublik nicht unsicherer gemacht.

Es gibt keinerlei Rechtfertigung für die ökologischen Schäden und die starke Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die drei Luft-Boden-Schießplätze auf deutschem Boden, die mit Übungsbombenabwürfen und militärischen Tiefflügen verbunden sind. Das gilt für Nordhorn und Siegenburg genauso wie für die Müritz oder die Prignitz und das Ruppiner Land.
Die einzige logische Konsequenz ist die Beendigung bzw. der Verzicht auf die militärische Nutzung dieser Plätze durch Bundeswehr bzw. NATO und die Rückgabe der Flächen an die Regionen für eine zivile Nutzung.
Demokratische Mehrheiten inner- und außerhalb der Parlamente der unmittelbar betroffenen Regionen, die regionale Wirtschaft, Naturschützer und Friedensaktivisten werden weiter Widerstand leisten und für die Durchsetzung ihrer berechtigten Interessen gegen eine mächtige Militärlobby kämpfen. Krieg ist eben kein legitimes Mittel politischen Handelns.
DIE LINKE fordert, diese militante Logik zu durchbrechen. Diese schafft nachweislich weder Frieden noch bringt sie Menschenrechte oder Demokratie.
DIE LINKE bleibt bei ihrer Forderung: Kein Bombodrom, nirgends.

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