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Menschenrechtsverletzungen konsequent ahnden

Pressemitteilung von Annette Groth,

„Die Bundesregierung muss endlich die Wahrung und Durchsetzung der Menschenrechte ins Zentrum ihrer Politik stellen“, erklärt Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember. Annette Groth:

„Weltweit leiden Menschen unter Hunger, Armut, Katastrophen und Krieg. Ein Großteil dieser Tragödien ist von Menschen gemacht und wird insbesondere durch die Länder des globalen Nordens verschuldet.

Auch heute geht wieder einer von acht Menschen hungrig zu Bett. 805 Millionen Menschen auf der Welt leiden an chronischer Unterernährung, 791 Millionen davon leben in den Ländern des globalen Südens. Laut UNICEF leiden aktuell über 15 Millionen Kinder im Nahen Osten, in der Ukraine, im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik unter Vertreibung, Zerstörung und extremer Gewalt. Noch nie sind so viele Kinder so extremer Brutalität ausgesetzt gewesen.

Die Bundesregierung muss ihre einseitige Menschenrechtspolitik beenden, die vor allem an geopolitischen und handelspolitischen Interessen ausgerichtet wird. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass Menschenrechtsverletzungen international geahndet und die Verantwortlichen vor dem Internationalen Strafgerichtshof zur Rechenschaft gezogen werden.“

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