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LINKE unterstützt GEW-Forderung nach mehr Geld für Bildung

Pressemitteilung von Rosemarie Hein, Michael Schlecht,

"40 Milliarden Euro mehr für die Bildung müssen drin sein, es geht schließlich um die Zukunft unserer Kinder. Bei der LINKEN rennt der scheidende GEW-Chef Thöne mit dieser Forderung offene Türen ein. Die zusätzlichen Investitionen wären zudem ein sinnvolles Zukunftsprogramm, um der schwächelnden Konjunktur wieder auf die Beine zu helfen", kommentiert Michael Schlecht, Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE, die Forderung des scheidenden Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, jährlich 40 Milliarden Euro mehr für Bildung auszugeben.

Rosemarie Hein, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, ergänzt: "Die prekäre Beschäftigung im Lehrerbereich muss endlich ein Ende haben. Die konsequente Umsetzung der Inklusion in allen Schulformen ist ein Gebot der Stunde. Und ganz allgemein müssen die Lernbedingungen an den Schulen verbessert werden. Um diese und andere notwendige Änderungen im Bildungssystem vorzunehmen, braucht es den politischen Willen, und das heißt: Es müssen auch die nötigen Gelder zur Verfügung gestellt werden."Michael Schlecht: "Das Geld für zusätzliche Bildungsinvestitionen könnte problemlos auch ohne höhere Neuverschuldung aufgebracht werden, wenn wir die Superreichen und Spitzenverdiener nicht länger aus ihrer Verantwortung für die Daseinsfürsorge entließen. Auch in diesem Punkt sind sich DIE LINKE und die GEW einig. Allein eine Vermögenssteuer in Form einer Millionärssteuer würde 80 Milliarden Euro jährlich einbringen. Die Zukunft unser Kinderdarf nicht an der Finanzierung scheitern."

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