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LINKE begrüßt Innovationsförderung im Osten

Pressemitteilung von Petra Sitte,

„Das neue Programm ist ein im Umfang angemessener und längst überfälliger Schritt zur Stärkung des Innovationsstandortes Ostdeutschland. Zu begrüßen ist zudem die Verteilung der geförderten Projekte in der Fläche mit Ausrichtung auf die regionalen wirtschaftlichen Potenziale“, erklärt Petra Sitte zur Vorstellung des Programms "Spitzenforschung und Innovation in den neuen Ländern". Die forschungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„DIE LINKE lehnt jedoch ab, sich die Zustimmung der ostdeutschen Bundesländer zu einer Neuauflage der Exzellenzinitiative mit diesem Forschungsprogramm, wie von dem Kultusminister Sachen-Anhalts gegenüber der Presse angedeutet worden ist, erkaufen zu wollen. Eine erkaufte Zustimmung der ostdeutschen Länder zur Exzellenzinitiative wäre ein schlechter Deal: die südwestdeutschen Ländern würden weiter kaum aufzuholende Vorsprünge in Reputation und Drittmittelausstattung ausbauen, während im Osten vorwiegend technologie- und anwendungsorientierte Forschung gefördert wird.

DIE LINKE fordert, dass statt einer neuen Exzellenzinitiative ein Hochschulpakt II die Kapazitäten in der gesamten Breite des Fächerspektrums absichert. Zudem müssen neben den marktnäheren Disziplinen auch die ostdeutsche Forschung in Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gefördert werden. Die neuen Länder sind Modellregionen für Themen wie Globalisierung, Europäisierung und demographischer Wandel.“

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