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Kündigungen von Gewerkschaftern im Zusammenhang mit dem verdi-Streik sofort stoppen

Pressemitteilung von Hüseyin Aydin,

Die Leitung des Klinikums Duisburg beharrt auf der Kündigung von fünf Vertrauensleuten der Gewerkschaft Verdi. Der Duisburger Bundestagsabgeordnete Hüseyin Aydin erklärt dazu:

Die vom Geschäftsführer Isenberg eingeleiteten Kündigungen sind ein Skandal. Sie müssen vom Tisch, und zwar sofort! Der Geschäftsführer will ein Exempel an einzelnen Gewerkschaftern statuieren, um alle anderen Beschäftigten einzuschüchtern. Die Klinikleitung will auf diese Weise die Streikenden in die Knie zwingen.

Doch damit wird sie nicht durchkommen. Bereits in der vorletzten Woche drohte der Geschäftsführer des Klinikums 35 Auszubildenden, die an einer gewerkschaftlichen Kundgebung in Essen teilnahmen, mit Entlassung. Diese illegalen Kündigungen musste das Klinikum unter dem Druck einer massiven Solidaritätswelle wieder zurückziehen.

Die heutige Solidaritätsdemonstration der Gewerkschaft Verdi für die fünf Vertrauensleute ist die richtige Antwort auf derartige Übergriffe durch die Klinikleitung. Die Solidarität der Beschäftigten kann die Arroganz der Mächtigen brechen.

Hüseyin Aydin hatte sich wie viele andere Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. während der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag am 16. März demonstrativ Streikwesten von Verdi übergestreift, um Unterstützung mit den gewerkschaftlichen Forderungen im laufenden Tarifkonflikt zu bekunden.

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