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Koalition blockiert Energiewende

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

„Das ist ein Schlag gegen den Ausbau erneuerbarer Energien. Darüber hinaus werden unkalkulierbare Risiken in die Zukunft ausgeweitet, genauso wie die Extraprofite der Stromversorger“, kommentiert Dorothée Menzner die grundsätzlichen Einigung von Union und FDP über längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. Die atompolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Dass die Atomverstromung keinesfalls als ‚Brückentechnologie’ in eine CO2-freie Zukunft gebraucht wird, haben unzählige Gutachten bewiesen. Im Gegenteil blockieren längere Laufzeiten das notwendige Wachstum des Ökostroms. Atomarer Grundlaststrom passt wegen seiner schwerfälligen Regelfähigkeit weder zum naturgemäß schwankenden Angebot an regenerativen Energien, noch lässt er sich in ein flexibles Netzmanagement oder in eine intelligente Verbrauchssteuerung einbinden. Da nutzt es auch nichts, im gleichen Zug den Erneuerbaren eine Geld- bzw. Beruhigungsspritze zu verpassen. Schwarz-Gelb organisiert zudem neue Gefahren für die Bürgerinnen und Bürger: Das unkalkulierbare Betriebsrisiko verlängert sich, der Atommüllberg wächst. Krümmel, Gorleben und Asse lassen grüßen.

DIE LINKE wird weiterhin als Bestandteil der Antiatombewegung Druck machen im Kampf gegen längere AKW-Laufzeiten und für einen unverzüglichen Atomausstieg.“

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