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Keine Wende bei „Die Hauswende“ in Sicht

Pressemitteilung von Heidrun Bluhm,

„Alle sind sich einig: Energetische Gebäudemodernisierung des Wohngebäudebestandes – auch selbstgenutzter Eigenheime - ist ein dringliches Gebot für Umwelt- und Naturschutz“, so Heidrun Bluhm zur heutigen Presseveranstaltung mit Bauministerin Barbara Hendricks und einer Vielzahl von Fachverbänden zum Auftakt der Kampagne „Die Hauswende“ der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz und der Deutschen Energie Agentur. Bluhm weiter:

„Es ist schon zu viel Zeit vertan worden. Eine Verdoppelung des Tempos der energetischen Modernisierung ist unverzichtbar, wenn die selbst gesetzten Klimaschutzziele noch erreicht werden sollen. Mit einer Auflistung technischer Möglichkeiten und der Kritik an überbordenden oder pauschalen Vorschriften ist es nicht getan. Die Bundesregierung muss jetzt endlich erkennen, dass Umwelt und Naturschutz durch energetische Sanierung keine Privatsache, sondern ein gesellschaftliches Anliegen höchster Priorität ist. Information ist sicher wichtig, aber um wirklich Eigenheimbesitzer zu komplexen Energieeinsparinvestitionen zu animieren, muss es verlässliche und allen Hauseigentümern zugängliche Förderinstrumente geben. Und da ist weder im Koalitionsvertrag noch in den bisher bekannt gewordenen Haushaltsansätzen eine Wende in Sicht.“

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