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Jetzt ist es regierungsamtlich: Studiengebühren sind unsozial

Pressemitteilung von Nele Hirsch,

"Jetzt muss es endlich auch Annette Schavan begreifen: Studiengebühren sind unsozial und schrecken vom Studium ab. Insbesondere Frauen und Jugendliche aus bildungsfernen Schichten werden dadurch von der Hochschule ferngehalten", kommentiert Nele Hirsch die vorab bekannt gewordenen Ergebnisse einer noch unveröffentlichten Studie des Bundesbildungsministeriums über die Abschreckungswirkung von Gebühren. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Die Abschaffung der Studiengebühren gehört auf die Tagesordnung des Bildungsgipfels. Die unionsgeführten Bundesländer können sich nicht länger hinter der vermeintlichen Sozialverträglichkeit ihrer Gebührenmodelle verstecken. Die Studie des Bildungsministeriums widerlegt sie: Allein im Abitur-Jahrgang 2006 haben bis zu 18.000 junge Menschen der neuen Gebühren wegen kein Studium aufgenommen.

DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass die Campusmaut bundesweit Geschichte wird. Hessen hat es vorgemacht, die anderen Länder müssen folgen. Wenn Studiengebühren erhoben werden, entscheidet der Geldbeutel über die Studienaufnahme. Das ist unsozial und ungerecht.

Es ist ein Skandal, dass Schavan die Ergebnisse offensichtlich vor dem Bildungsgipfel geheim halten wollte. DIE LINKE fordert die sofortige Veröffentlichung der Studie."

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