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Hilfe für dioxingeschädigte Betriebe unzureichend

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann,

„Ein Liquiditätshilfeprogramm für dioxingeschädigte Landwirtschaftsbetriebe allein ist nicht genug. Nur ein von der Futtermittelindustrie finanzierter Entschädigungsfond gewährleistet einen gerechten Umgang mit dem Dioxin-Skandal“, so Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE zur Ankündigung Ministerin Aigners, den vom Skandal betroffenen Landwirten mit günstigen Überbrückungskrediten der staatlich geförderten landwirtschaftlichen Rentenbank unter die Arme zu greifen. Tackmann weiter:

„Betrieben, die wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand stehen und zusätzlich noch durch den Dioxin-Skandal geschädigt wurden, ist damit nicht geholfen. Sie bekommen keine Kredite, da sie schon mit geringen Zinsen überfordert sind. Zudem hat das Liquiditätshilfeprogramm nichts mit dem Verursacherprinzip zu tun. Gerade die werden bei diesem Programm nicht zur Verantwortung gezogen. Letztlich dürfen die Kosten nicht wieder an den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern hängen bleiben.“

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