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Grundfinanzierung der Hochschulen muss steigen

Pressemitteilung von Nicole Gohlke,

"Es ist sehr zu begrüßen, dass sich immer mehr junge Menschen für ein Studium entscheiden. Fakt ist aber, dass die Hochschulen auf diesen Run völlig unzureichend vorbereitet sind. Auch wenn der Hochschulpakt von der Bundesregierung immer wieder als Allheilmittel angeführt wird, zeigt sich doch zunehmend deutlicher, dass neben Studienplätzen auch andere Dinge - zum Beispiel Studentischer Wohnraum, Mensen, Bibliotheken - für ein Studium wichtig sind", so Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischem Bundesamtes. Im Vergleich zum Jahr 2012 ist die Zahl der Studienanfänger erneut gestiegen. Die Zahl für 2013 lag bei 506.000 Studienanfängern, insgesamt gibt es derzeit 2,6 Millionen Studierende. Gohlke weiter:




"Die soziale Infrastruktur wird aber sowohl seitens der alten als offensichtlich auch der neuen Regierung völlig ausgeblendet. Gleichzeitig ist die Grundfinanzierung der Hochschulen seit Jahren nicht gestiegen, die Länder werden mit dem Problem alleine gelassen und mit dem Instrument der Schuldenbremse nun auch zum zusätzlichen Sparen verdonnert. Die Zahl der Universitätsprofessoren ist seit 2001 von 23.744 zum Jahr 2011 auf lediglich 25.682 gestiegen, während die Zahl der Studierenden sich verdoppelt hat. Hier muss dringend etwas getan werden. DIE LINKE fordert eine infrastrukturelle Komponente beim Hochschulpakt und die Aufhebung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern, denn nur mit zusätzlichen finanziellen Mitteln können die Hochschulen wieder in die Lage versetzt werden, den Studierenden ein halbwegs gutes Studium zu ermöglichen."

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