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Fall Haddid N.: mögliche Beteiligung deutscher Sicherheitsbehörden aufklären

Pressemitteilung von Christine Buchholz,

Christine Bucholz, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, erklärt anlässlich der Freilassung des von den USA nach Bagram veschleppten Haddid N.:

"Ich freue mich, dass der am 8. Januar von den USA nach Bagram veschleppte Haddid N. endlich frei gekommen ist. Seine Freilassung ist das Ergebniss des politischen Drucks, den seine Familie, seine Kommilitonen an der Fachhochschule Frankfurt und viele andere in den letzten Tagen aufgebaut haben.

Wenn die Bundesregierung jetzt den Eindruck erweckt, Haddid N. wäre 'versehentlich' festgenommen worden, ist das absolut unglaubwürdig. Sollte es sich bewahrheiten, dass Haddid N. immer noch in den Polizei-Akten als 'mutmaßlicher Kämpfer' geführt wird, obwohl es kein Ermittlungsverfahren gegen Haddid N. gibt, ist das nichts anderes als eine Vorverurteilung.

Die Bundesregierung muss jetzt die Umstände der Verschleppung von Haddid N. und die mögliche Beteiligung deutscher Sicherheitsbehörden an dem Fall aufklären."

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